Aussichtstürme geschlossen

auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz

Seit Anfang November 2020 sind die Beoabchtungstürme der Bundeswehr coronabedingt geschlossen und bis auf Weiteres nicht frei zugänglich. Wann die stählernen Kolosse Hursch (42 Meter), Heroldstatt (30 Meter) und Waldgreut (20 Meter) wieder geöffnet werden, ist ungewiss. Das gilt auch für den acht Meter hohen Sternenberg-Turm, der ebenfalls zu ist.

Wer dennoh die herrliche Sicht über das Herzstück des Biosphärengebiets nicht verzichten möchte, spaziert auf dem Wanderweg Nummer 5 auf den 851 Meter über Normalnull liegenden Aussichtspunkt Gänsewag. Er zählt zu den höchsten Punkten auf dem ehemaligen Schießplatz, von dem man einen wunderbaren Blick über die einmalige Natur hat. In südlicher Richtung sieht man die Alpen. Ein Blick durchs Viscope-Erlebnisfernrohr liefert die entsprechenden Informationen über das, was man in der Ferne sieht. Von dort aus hat man beinahe genau so gute Sicht in alle Himmelsrichtungen wie von den geschlossenen Türmen.

Der vor knapp zweieinhalb Jahren erbaute Turm Alpenblick auf Markung Magolsheim ist indes geöffnet. Im Gegensatz zu den anderen vier Türmen benötigt man für diese fünf Meter hohe Aussichtsplattform keinen Schlüssel. In Magolsheim folgt man rund 700 Meter der Hirtenstraße. Bei den Schuppen kann man das Auto abstellen. Nach einem Marsch von rund 800 Metern erreicht man dann den Turm mit Viscope-Erlebnisfernrohr, von wo aus man mit guter Sicht unter anderem den Hochvogel, den Krottenkopf und die Benediktenwand erblicken kann. Aber auch die Lutherischen Berge, der Wasserturm von Ennahofen und die Gemeinde Mehrstetten sind zu sehen und beschrieben. Dreht man das Fernrohr nach links, sind Heroldstatt und Laichingen auszumachen.

Beobachtungstürme

Die Türme sind Corona bedingt seit Anfang November 2020 geschlossen und bis auf weiteres nicht mehr frei zugänglich.

Wir bitten um Ihre Beachtung (Stand: 21.12.2020).

Vier für die Öffentlichkeit zugänglichen Türme.